Ist eine Transsib-Reise sicher?

  • Typisch bei einer Besichtigung der Verbotenen Stadt in Peking - zahlreiche Regen- und Sonnenschirme

Viele fragen sich, ob das Zugreisen durch Asien sicher ist und gegebenenfalls welche Gefahren auf die Passagiere lauern. Dabei gehören die Transsib-Züge zu den sichersten weltweit. Darüber berichten wir bereits in unserem Artikel unter https://transsibirische-eisenbahn.eu/reisesicherheit. Eine Reise mit Linienzügen der Transsib kann daher selbst für Alleinreisende als sicher empfohlen werden. Der alte Mythos über die damit verbundenen enormen Gefahren ist falsch.

Zu­gang zu den Wagons haben aus­schließlich Personen mit gülti­ger Fahr­karte. Die Wag­ons werden von je­weils zwei Schaffnern abwechselnd kontrol­liert. Während der eine schläft, sorgt der andere Schaffner für die Sauberkeit und Sicherheit aller Passagiere in seinem Wagon. Je­der Zug verfügt au­ßerdem über einen Zug­chef, dem gegen­über die Schaffner für diese beiden Faktoren (Sicherheit und Sauberkeit) in Ih­rem Wa­gon verantwortlich sind.

Abteile der 1. und der 2. Klasse lassen sich von innen schließen und Einbrüche sind äußerst selten (wir haben seit 15 Jahren noch von keinem Einbruch in ein Abteil gehört!). Dies ist natürlich bei Reisen unter Freunden oder Familie von Vorteil. Wenn man dagegen alleine reist, bietet ein von innen abschließbares 2er oder 4er Abteil dagegen keinen Komfort – ganz im Gegenteil, man kann dann von einem Risikofaktor sprechen.

Die Fahrt in einem Wagon der 3. Klasse („platskartnyje”) wird deshalb entgegen der allge­meinen Me­inung von vielen Reisenden als die sicher­ste be­schrieben (und bei Gelegen­heit auch als die preis­günstigste und in­teressanteste), weil alle Passa­giere zusam­men fahren und sich sehen.

Selbstverständlich bleibt noch die Möglichkeit, ein 2er oder 4er Abteil zur Alleinbenutzung zu buchen. Dies ist jedoch eine teure Angelegenheit.

Wie immer ist jedoch allgemeine Vorsicht zu empfehlen. Lassen Sie wert­volle Sa­chen nie ohne Aufsicht. Nehmen Sie sie für den Besuch im Bordrestau­rant und bei Ein­käufen auf den Bahnhöfen immer mit. Dafür eignet sich am besten eine kleine Kulturta­sche. Generell gel­ten allgemeine und übli­che Sicherheits­regeln.

Auch in der Moskauer Metro oder in der Metro in anderen Großstädten wie St. Petersburg oder Peking sollen Sie auf Ihr Gepäck, Ihre Tasche, Ihr Geld und auf Ihre wertvolle Sachen acht geben. Denn dort sind die Einheimischen immer in Eile und es sind wirklich ganz viele Leute unterwegs. Schnelles Ein- und Aussteigen, automatische Türöffnung und -schließung und die zahlreichen Tunnels, Übergänge und Durchgänge machen den Metrobesuch für viele Touristen zu einem Abenteuer. All das nutzen die Taschendiebe für sich aus – die Menschenmenge, das nicht immer Vorhandensein von Kameras und die Schnelligkeit der Metro in Asien machen ihnen die leichte Beute noch einfacher.

Das heißt aber nicht, dass man auf einen Metrobesuch verzichten soll. Ganz im Gegenteil – es ist für viele einer der Höhepunkte der Stadtbesichtigung und gehört auf jeden Fall zum Besichtigungsprogramm dazu. Man soll allerdings für den Besuch eine Zeit einplanen, in der etwas weniger Leute die Metro benutzen, z.B. mittags oder abends.

Und zum Schluss bleiben noch die lokalen Märkte und Restaurants in Asien. Diese sind auch definitiv einen Besuch wert, man soll aber aufpassen, was, wo und wie man isst. Essen soll man in guten Restaurants, die vor allem von den Einheimischen gut besucht und empfohlen werden. Mit dem Probieren neuer völlig unbekannter Speisen soll man auch vorsichtig sein, vor allem wenn man eher zu den empfindlichen Personen gehört. Auf Leitungswasser zum Trinken sollen Sie auf jeden Fall überall verzichten, Obst und Gemüse soll ordentlich gewaschen werden.

Im Falle von Unfall oder unerwarteter Erkrankung im Zug soll als erster Ihr Schaff­ner angespro­chen werden. Dieser kann einen Arzt kontaktie­ren und auf dem nächsten Bahnhof Ab­hilfe schaffen. Der Krankenwagen und die medizinische Hilfe werden von dem Schaffner im Voraus allarmiert und kommen dann direkt zu Ihrem Wagon. Man wird auch notfalls ins Krankenhaus geliefert. Ein kleiner Ver­bandskasten darf jedoch bei ei­ner Reise nicht fehlen.

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