Lohnt sich ein Stopp in Ulan Ude?

  • Der berühmte Lenin-Kopf in Ulan Ude

Der größte Kopf Lenins

Ulan Ude befindet sich südöstlich des Baikalsees, das Baikalufer liegt in 150 km Entfernung. Als Ausgangspunkt zum Baikalsee eignet sich Ulan Ude allerdings nicht – der Ausstiegbahnhof soll dafür definitiv Irkutsk sein. Ulan Ude bietet aber andere Anhaltspunkte, die die Stadt ihrem burjatischen Flair verdankt.

Als wichtiger Verkehrsknotenpunkt bietet sich Ulan Ude hervorragend für einen Stopp an, für den Sie mindestens einen vollen Tag einplanen sollen. Für die Besichtigung der Stadt mit dem weltweit größten Kopf Lenins reichen ein paar Stunden. In der zweiten Tageshälfte können Sie das wunderschöne Freilichtmuseum besichtigen, welches außerhalb vom Stadtzentrum liegt. Weitere ein paar Stunden können in einen Ausflug zum größten buddhistischen Kloster in Russland investiert werden, welches in Iwolginsk ca. 30 km außerhalb Ulan Ude liegt. Der Ausflug könnte insbesondere für Personen interessant sein, die nicht in die Mongolei, sondern nach Wladiwostok fahren und somit keine andere Möglichkeit haben werden, ein buddhistisches Kloster zu besichtigen. Alle drei Orte lassen sich auch an einem Tag besichtigen – der Tag wird nur sehr intensiv sein.

Ulan Ude ist die Hauptstadt der Republik Burjatien im südöstlichen Sibirien und das Kultur- und Wirtschaftszentrum von Daurien (Transbaikalien) – einer schönen gebirgigen Region zwischen dem Baikalsee und dem Oberlauf des Amur. Es ist auch ein wichtiges Handelszentrum zwischen Russland, der Mongolei und China.

Wirtschaftlich bildet die Stadt einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt an der Verzweigung der Transsibirischen Eisenbahn in Richtung Wladiwostok und der Transmongolischen Bahnlinie in Richtung Ulan Bator und Peking.

Ulan Ude in Zahlen

Gründungsjahr: 1666
Einwohnerzahl: 380.000
Fluss: Uda (Zufluss der Selenga)
Ortszeit: CET+7 (MSK+5)
Entfernung von Moskau: 5.609 km
Vorwahl: +7 3012 (aus Russland: 8 3012)

Sehenswertes in Ulan-Ude

Bekannt ist die Stadt für ihr Lenindenkmal – angeblich den größten Lenin-Kopf der Welt. In der Nähe von Ulan Ude – in Iwolginsk befindet sich das größte buddhistische Kloster in ganz Russland. Von der interessanten Geschichte der Region sowie deren kultureller Vielfalt und der Präsenz von Burjaten – einem mongolischstämmigen Volk, zeugt heute das ethnographische Museum.

Buddhistisches Kloster in Iwolginsk

Das Kloster liegt 30 km südlich von Ulan Ude und wird von den Einheimischen „Iwolginskij Datzan“ genannt. Seit 1937 gab es in der Region rund um den Baikalsee keine funktionierenden buddhistischen Tempel. Um den Bau eines religiösen Zentrums in Burjatien bemühten sich seit 1945 alte Lamas (buddhistische Geistliche), die aus stalinistischen Lagern zurückgekehrt waren. So entstand das buddhistische Kloster bei Iwolginsk.

Das Ivolginskij Datzan ist heute ein großes Klosterkomplex und das größte buddhistische Kloster Russlands. Es ist der Sitz des buddhistischen Ausschusses Russlands. Die Klosteranlage besteht aus dem Haupttempel Zogtschen-Dugan und daneben aus mehreren anderen Tempeln. In dem Komlpex befinden sich außerdem Wohnhäuser von derzeit ca. 20 Lamas, ein Gästehaus, ein Museum, eine Orangerie, zahlreiche Stupas und Gebetstrommeln – Churdes. An dem Kloster funktioniert auch eine buddhistische Universität mit mehreren Fakultäten, die buddhistische Studenten aus ganz Russland aufnimmt.

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