Wieviele Tage soll man in Peking bleiben?

  • Gruppenreise nach Peking

Tempel, Paläste und Hutongs

Shanghai ist zwar die größte Stadt Chinas, Peking ist jedoch die Hauptstadt der chinesischen Volksrepublik und mit ca. 20 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Chinas, mit zahlreichen weltberühmten Sehenswürdigkeiten. Die Metropole war Schaubühne zahlreicher wichtigen politischen Ereignisse. Sie beherbergt deshalb weltweit berühmte und architektonisch sehr wichtige Sehenswürdigkeiten, die jedes Jahr unzählige Touristen anziehen.

Ein ganzer Tag ist für die Besichtigung der allerwichtigsten Bauten ausreichend (dazu zählen mit Sicherheit die Verbotene Stadt, der weltberühmte Tiananmen Platz und der Himmelstempel), der zweite Tag kann für einen Ausflug zur Chinesischen Mauer unweit von Peking vorgesehen werden. Es ist sogar möglich, Beides innerhalb eines Tages zu erleben – der Tag wird aber sehr intensiv und man sieht nicht die gewissen “Extras”, wie zum Beispiel die Ming Gräber auf dem Weg zur Chinesischen Mauer.

Zwei volle Tage sind daher für Peking zu empfehlen. Wer es sich leisten kann, soll aber besser drei volle Tage einplanen. So hat man noch einen zusätzlichen Tag für weitere sehenswerte Bauwerke, wie zum Beispiel für den 400 Meter hohen Fernsehturm, für das spektakuläre Gebäude des Central Chinese Television Headquarters oder das untypische und beeindruckende Gebäude der Chinesischen Nationaloper oder aber für einen der zahlreichen weiteren Tempeln der Stadt.

Die Züge aus Ulan Bator kommen in Peking am frühen Nachmittag an – dieser Ankunftstag soll daher nicht mitgezählt werden. An diesem Tag checken Sie am besten in Ihrem Hotel ein und nach einer kurzen Erfrischung und nach einem Mittagessen in Ihrem Hotel begeben Sie sich am frühen Abend auf eine Tour, bei der Sie Peking bei Nacht erleben. Das Mittagessen können Sie auch locker auf später verschieben, da Sie während des ersten Spaziergangs durch die Hutongs Hunderte von Möglichkeiten haben werden, typische und frisch zubereitete chinesische Leckereien zu probieren.

Historisches Peking

Der Name Peking bedeutet „nördliche Hauptstadt“. Die Geschichte der heutigen chinesischen Hauptstadt reicht in das erste Jahrtausend v. Chr. Nach der Eroberung durch die Heerscharen des Dschingis Khan in den Jahren 1162–1227 war Peking von 1264 bis 1368 Hauptresidenz der Mongolen. Nach der Ablösung durch die Ming-Dynastie wurde Peking im Jahre 1421 zu deren neuen Hauptstadt ernannt. Während dieser Zeit entstanden solche berühmten Bauten wie der Tian’anmen Platz, die Verbotene Stadt und der Himmelstempel. Die nachfolgende Qing-Dynastie (1644–1911) brachte den Bau weiterer bedeutenden Tempel und Paläste.

In der Zeit vom 8. bis zum 24. August 2008 wurden in Peking die XXIX. Olympischen Sommerspiele ausgetragen.

Peking in Zahlen

Gründungsjahr: 1121 bis 770 v. Chr.
Einwohnerzahl: 15 Mio
Ortszeit: CET+7 (MSK+5)
Entfernung von Moskau: 7.622 km
Vorwahl: +86 10

Sehenswertes in Peking

Unzählig sind die Sehenswürdigkeiten der chinesischen Hauptstadt. Zu den Höhepunkten der Stadtbesichtigung gehören: der Platz Tian’anmen – der trotz seiner Entstehung im 15. Jh. vor allem durch spätere politische Erreignisse des 20. Jh. berühmt wurde (besonders wegen der friedlichen Demonstrationen von Stundenten und Arbeitern vom Sommer 1989, die jedoch für Tausende tödlich endeten) und die Verbotene Stadt – ein Palastkomplex und Meisterwerk der chinesischen Architektur (der ehemalige Kaiserpalast wurde 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt).

Peking ist auch für seine Tempel sehr bekannt. Darunter sind besonders der Konfuziustempel, der Lamatempel und der Tempel der Weißen Pagode zu erwähnen. Zu dem Stadtbild gehören außerdem zahlreiche interessante Museen, Theater und weitere Kultureinrichtungen sowie impossante Wolkenkratzer und weitere beeindruckende Gebäude der Moderne.

Ming-Gräber

Die Vororte Pekings haben auch viel anzubieten. 50 km nordwestlich von Peking befinden sich die Gräber der Kaiser aus der Ming-Dynastie, die in den Jahren 1368–1644 herrschte. Die Grabanlage gehört zu den imposantesten Kaisergräbern der chinesischen Geschichte. Zu den Gräbern führt eine lange und prachtvolle Allee – während eines Spaziergangs zu den Gräbern können riesige marmorne Tierfiguren (Löwen, Elefanten, Kamele und Pferde) bewundert werden. Die UNESCO erklärte die Ming-Gräber 2003 zum Weltkultur- und Naturerbe.

Chinesische Mauer

Die weltberühmte Chinesische Mauer kann von Peking aus ebenso unproblematisch erreicht werden. Badaling heißt der bekannte Vorort – 70 km nordwestlich von Peking, wo die Mauer in gutem Zustand erhalten geblieben ist. Die Mauer ist dort bis zu 6 m breit und wurde als erstes Teilstück Mitte des 20. Jh. restauriert. Die Wachtürme in Badaling stammen aus der Zeit der Ming-Dynastie (1368–1644).

Im Ganzen besteht die Mauer jedoch aus mehreren teilweise nicht miteinander verbundenen Abschnitten unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Bauweise. Die gesamte Länge der Mauer beträgt ca. 6.000 km. Der Bau wurde im 5. Jh. v. Chr. begonnen und bis ins 16. Jh. fortgeführt. Selbstverständlich entstanden auch zahlreiche Wachtürme. Der Verlauf der Mauer ist strategisch sehr überlegt und folgt immer dem Grat einer Hügelkette, wodurch kaum eine Chance bestand, das Land über die Mauer einzunehmen.

Informationen über Tagesausflüge zur Chinesischen Mauer finden Sie in unserem separaten Artikel Ausflug zur Chinesischen Mauer.

Peking-Ente

Peking-Ente gehört zu den weltberühmtesten chinesischen Gerichten. Sie wird überall auf der Welt in chinesischen Restaurants serviert. Es gehört jedoch dazu, die Peking-Ente in der chinesischen Hauptstadt zu probieren. Sie wird in kleinen Fleischstücken in eine Teigtasche gerollt, in Schwarzbohnensoße und mit gehackten Frühlingszwiebeln serviert. Die Peking-Ente gehört auch zu den Highlights unserer Gruppenreisen nach Peking mit dazu und wird am Ende jeder Transsib-Gruppenreise nach Peking zum Abschiedsabendessen serviert.

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