Lohnt sich ein Stopp in Omsk?

  • Uspenskiy Kathedrale in Omsk

Omsk wurde als Festung zum Schutz Russlands gegen Überfalle aus Kirgisien und dem Südosten gegründet. Das Ziel war aber auch weitere Erschließung Sibiriens, wofür Omsk als Stützpunkt gedacht war. Heute ist es eine wichtige Handelsstadt sowie ein großes Kulturzentrum in Sibirien.

Viele empfinden Omsk als eine schöne russische Stadt mitten in Sibirien. Einen Stopp ist Omsk aber nur bedingt wert. Es ist zwar eine typische Großstadt in Sibirien, ähnlich wie Nowosibirsk und Krasnojarsk, also kein Muss für Transsib-Reisende. Ein Tourist kann in Omsk ein Museum besichtigen und orthodoxe Kirchen sowie typische Stalin-Bauten bewundern. Falls kein weiterer Stopp in einer anderen Stadt der Transsib-Route vorgesehen ist, man aber eine Großstadt in Sibirien sehen möchte und die lange Bahnstrecke von Moskau nach Irkutsk aufteilen will, könnte man Omsk als einen Stopover überlegen. Die Stadt eignet sich dann perfekt für einen Stopp, da sie gerade auf der halben Strecke zwischen Moskau und Irkutsk liegt.

Im 19. Jh. war Omsk Verbannungsort für Dekabristen und andere Dissidenten. U.a. wurde nach Omsk einer der bedeutendsten russischen Schriftsteller – Fjodor Dostojewski in die Verbannung geschickt. 1918 bis 1919 residierte hier die antikommunistische Regierung von Alexander Koltschak – Admiral der russischen Marine und Monarchist, der 1920 in Irkutsk standrechtlich erschossen wurde.

Omsk in Zahlen

Gründungsjahr: 1716
Einwohnerzahl: 1,1 Millionen
Fluss: Irtysch (Nebenfluss von Ob)
Ortszeit: CET+5 (MSK+3)
Entfernung von Moskau: 2.676 km
Vorwahl: +7 3812 (aus Russland: 8 3812)
Offizielle Webseite: www.omsk.ru

Sehenswertes in Omsk

Omsk ist architektonisch ziemlich interessant. Sehenswert ist die Altstadt, wo interessante Fassaden aus mehreren Jahrhunderten bewundert werden können. Man findet auch Beispiele moderner Architektur, wie z. B. das Musiktheater oder das Handelszentrum aus den 80er Jahren. Zu interessanten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören außerdem die fast 200 Jahre alte Nikolaus-Kathedrale und die Eisenbahn-Akademie.

In Omsk gibt es eine Philharmonie, mehrere Theater, Museen und sehr viele Bibliotheken. In der Omsker Gemäldegalerie können Werke von Ilja Repin, Wassili Surikow, Iwan Aiwasowski und dem in Omsk geborenen Michail Wrubel bewundert werden. Anderes interessantes Museum ist das Museum der Literatur namens F. Dostojewski. In Omsk sind auch zahlreiche Bildungseinrichtungen angesiedelt.

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